ღRezension zu >Dante Walker: Seelensammler< von Victoria Scottღ

Rezension – Dante Walker: Seelensammler, Band 1 – Victoria Scott – 476 Seiten – Cbt Verlag

Vielen Dank an den Cbt Verlag für das Rezensionsexemplar!

Näheres zum Buch findet ihr hier:

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Dante-Walker-Seelensammler/Victoria-Scott/e471139.rhd

Der Inhalt:

Dante Walker ist brillant in seinem Job als Seelensammler. Bis er vor einer echten Herausforderung steht – nämlich vor Charlie Cooper, einem total abgedrehten Mädel, dessen Seele er seinem Boss binnen zehn Tagen in die Hölle liefern soll. Eigentlich ein Klacks für jemanden mit Dantes Qualitäten. Doch die werden auf eine harte Probe gestellt, als Nerd Charlie Dantes Gefühlswelt teuflisch durcheinander bringt …

(Inhalt von Amazon.de)

Das Cover:

Das Cover ist in schwarz und grau gehalten und passt damit ziemlich gut zur Geschichte – immerhin bekommen wir die ja aus der Sicht eines Dämons erzählt. Zu sPicsArt_1448952726642ehen ist außerdem der Protagonist Dante Walker. Schon in den ersten Kapiteln erfährt man, dass er überzeugt von sich selbst und mit einem guten Aussehen gesegnet ist. Hohe Wangenknochen, markantes Kinn, trainiert Körper, lässige Haltung. Tatsächlich könnte man ihn sich so vorstellen, wie er hier auf dem Cover dargestellt wird.

Der Schreibstil:

Victoria Scotts Schreibstil kannte ich ja schon von Feuer und Flut. Ihr erstes Buch hat mich vom Hocker gerissen und demzufolge waren meine Erwartungen hier ziemlich hoch. Ich liebe ihren sarkastischen Schreibstil, mit dem sie die Geschichte von Dante Walker beschreibt. Das Buch hat mich durch viel Witz und Charme in seinen bann gezogen und ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt.

Meine Meinung:

Dante Walker ist egoistisch, selbstverliebt, arrogant und absolut von sich selbst überzeugt. Er ist ein Dämon, ein Seelensammler und der Beste in diesem Job. Er markiert (durch sogenannte Siegel) Menschen für ihre schlechten taten und trägt damit dazu bei, ob sie nach ihrem Tod in die Hölle oder den Himmel gelangen. Aber in letzter Zeit war er nicht so gut wie üblich und deswegen hat er jetzt einen Spezialjob zu erfüllen. Er soll die Seele von einem Mädchen sammeln und dadurch befördert werden. Kein Problem für ihn … denkt er.

Doch Charlie Cooper ist ganz anders als er sich vorgestellt hat. Ihre Seele zu sammeln gestaltet sich schwierig, denn sie scheint so etwas wie die Mutter Teresa unter seinen bisherigen Aufträgen darzustellen. Sie ist nicht nur ein absolut unbeschriebenes Blatt, weil ihre Seele von noch keinem einzigen schlechten Siegel befleckt ist, sondern arbeitet auch noch für eine Wohltätigkeitsorganisation, die sie selbst ins Leben gerufen hat.

Charlie sie ist eine Außenseiterin und ein richtiger Nerd. Sie ist nicht hübsch und weist viele äußerliche Makel auf, die unserer heutigen Ansicht nach nicht dem Ideal von Schönheit entsprechen. Sie ist nicht die typische Heldin, die man erwarten würde. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang schon ein bisschen enttäuscht davon war, dass es in dieser Geschichte eine so große Rolle spielt, dass Charlie eben nicht die klassische Schönheitskönigin ist, aber nach und nach wurde ich da eines besseren belehrt, denn auch Dante merkt mit der Zeit, dass es eben nicht auf Äußerlichkeiten ankommt, sondern auf die inneren Werte. Diese Entwicklung bildet für mich den wichtigsten Punkt der Story und hat mich gegen Ende dann doch wieder überzeugt.

Dante wird mit jeder Stunde, die er mit Charlie verbringt, klarer, dass es einen Grund haben muss, dass sein Boss ausgerechnet ihre Seele so unbedingt haben will. Im Laufe der Geschichte wird dann auch klar warum das so ist. Mit jeder Seite spürt man als Leser, dass Dante nicht von Charlies besonderem Charakter unberührt bleibt. Man erlebt seinen Zwiespalt aus erster Hand und ich fand es wirklich toll, dass er mehr und mehr feststellt, dass er Charlie gar nicht anders haben will, als sie wirklich ist. Dabei hat mich besonders seine Entwicklung im Laufe der Story gefallen. Man spürt einfach, dass er sich von seiner anfänglichen Oberflächlichkeit immer mehr entfernt.

Die Mitte des Buches gestaltete sich für mich leider zäh und langwierig. Die anfängliche Spannung war irgendwie raus, aber gegen Ende wurde ich dann wieder in den Bann des Buches gezogen, wobei vor allem das Finale wieder dazu beitrug, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich bin froh, dass ich dran geblieben bin und wünsche mir, dass der zweite Teil einfach mehr wie das Ende gestaltet ist.

Die übrigen Charaktere (besonders Charlies Freunde) blieben für mich leider sehr oberflächlich gestaltet, dafür war mir Max (Dantes bester Freund) gleich sympathisch und ich hoffe, dass ich im nächsten Teil noch mehr über den Rest der Figuren erfahren kann. Der erste Band kam leider nicht ganz an meiner Erwartungen heran, aber ich denke, dass ich dem zweiten Teil dennoch ein
e Chance geben werde, denn gerade der Anfang und die letzten Kapitel waren doch spannend. Und vor allem Dante ist es allemal wert dieses Buch zu lesen.

Fazit:

Wer sarkastische, fiese und dennoch liebenswerte Badboys mag, der wird Dante lieben. Der erste Teil der Trilogie ist witzig, romantisch und auch spannend, wenn man über ein paar Längen hinweg sehen kann. Ich vergebe 4 / 5 Leseeulen!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

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