ღRezension zu >Feenglut< von Sandra Bäumlerღ

Rezension – Feenglut – Sandra Bäumler – 374 Seiten – Drachenmond Verlag

Vielen Dank an den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar und an Sandra für die liebe Widmung!

Weitere Infos zum Buch findet ihr hier:

https://www.drachenmond.de/titel/feenglut/

 

Der Inhalt:

Die Schwertkämpferin Kayla führt ein entbehrungsreiches, aber freies Leben. Zusammen mit ihrer Schwester Naias zieht sie von Arena zu Arena, um ihrer beider Lebensunterhalt zu bestreiten.

Während die eine Schwester eine außergewöhnliche Kriegerin ist, vermag die andere durch Magie zu heilen. Naias Gabe muss jedoch ein Geheimnis bleiben.

Als Kayla in der Arena von Ro’an zu ihrem bisher schwersten Kampf antritt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Naias gerät in Gefahr und Kayla verliert ihre Freiheit. Doch welche Rolle spielt der geheimnisvolle Krieger, dem sie während der Kämpfe in Ro’an immer wieder begegnet?

Das Cover:

PicsArt_1448952863725Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es passt für mich perfekt zur Story. Durch das Feuergesicht übt es eine Faszination aus, die einfach alle Blicke auf sich zieht. Jetzt, da ich das Buch gelesen habe, gefällt es mir sogar noch besser. Nachdem ich den Epilog gelesen habe, wusste ich gleich, dass auf dem Cover eine der Solfeen zu sehen sein muss, um die es in der Geschichte geht. Ich konnte sie mir dadurch gleich noch viel besser vorstellen.

Der Schreibstil:

Sandra Bäumler hat einen schönen, leichten Schreibstil, der die Seiten dahin fliegen lässt. Man findet schnell in die Geschichte und kann sich von Beginn an in die Figuren hineinversetzen. Die Welt von Kayla konnte ich mir gut vorstellen und habe mich durch die detaillierten Beschreibungen manchmal selbst gefühlt, als stünde ich mit ihr in einer der Arenen. Die Autorin hat einfach ein Händchen dafür Umgebungen und Situationen so zu gestalten, dass man sich als Leser sofort wohl fühlt und sich so stundenlang in der Geschichte verlieren kann.

Meine Meinung:

Kayla war mir vom ersten Satz an sympathisch. Sie ist taff, wortgewandt, lässt sich nicht vorschreiben und hat einfach ihre eigene Meinung, die sie auch überzeugt vertritt. Sie behauptet sich in einer Welt, die ihr immer wieder Steine in den Weg wirft, und das alles tut sie für ihre Schwester Naias, denn die kann durch Wasser heilen.

Naias wirkt im Gegensatz zu ihrer Schwester sehr weich und liebenswert. Sie sieht in allem und jedem das Gute. Sie ist nicht begeistert, dass Kayla für Geld immer wieder ihr Leben aufs Spiel setzt und sorgt sich sehr um sie, aber letztlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als den gefährlichen Job ihrer Schwester zu akzeptieren.

Die beiden Mädchen haben keine einfache Vergangenheit hinter sich und mit dem Geld, das Kayla als Kämpferin gewinnt, wollen sie Naias die Heilerausbildung finanzieren. Man spürt die starke Verbundenheit der Schwestern und kann deshalb im Laufe der Geschichte ihre Handlungen gut nachvollziehen denn immer wieder müssen sie sich in schwierigen Situationen gegenseitig retten. Dabei ist das für Kayla selbstverständlich, aber sie lässt sich dafür im Gegenzug nur ungern von Naias helfen, weil niemand von ihrer Fähigkeit wissen soll. Doch durch die Kämpfe, die Kayla bestehen muss, kommt es immer wieder zu teils schweren Verletzungen und den beiden bleibt letztendlich keine andere Möglichkeit, als dass Naias sich um ihre Schwester kümmern muss.

Magische Wesen sind in dieser Welt keine Seltenheit und sie sind sehr vielfältig. Heilfähigkeiten, Gestaltwandler, Nixen, Sirenen, Drachen und Feen… da bleibt quasi kein Wunsch offen. Mein Fantasyherz wurde hier nicht enttäuscht und ich habe mich über jedes neue Wesen gefreut, das im Laufe der Geschichte auf den Plan trat. Gleich zu Beginn erfährt man als Leser von der Sage der Solfeen und deren Hintergund. Der Zusammenhang zur Geschichte zeichnet sich erst später ab, aber das hat mir eigentlich ganz gut gefallen, denn so blieb mehr Zeit die Charaktere und die Welt kennenzulernen.

Jede der Figuren, die im Verlauf der Story auftaucht hat ihren eigenen Charme. Sandra Bäumler hat ihre Charaktere liebevoll und vielfältig gestaltet, sodass wohl jeder Leser hier auf seine Kosten kommt. Auch die Liebesgeschichte, die nach und nach in die Story eingebunden wird, hat mich überzeugt. Sie hat sich langsam entwickelt, war authentisch und nicht störend. Die vielen Kämpfe und Wendungen zeigen einen gelungenen Spannungsaufbau, der durch immer wieder neue Entwicklungen nur noch gesteigert wird. Das Buch war für mich ein keiner Stelle langweilig, hat im letzten Drittel aber ein wenig an Fahrt verloren. Doch das spannende, gelungene Finale hat mich dann gleich wieder gefesselt, sodass auch die letzten Seiten dann nur so dahinflogen.

Fazit:

Feenglut ist ein fantastisches Buch mit tollen Charakteren, einer faszinierenden Geschichte und emotionalen Szenen. Ich wurde von der Story gefesselt und gut unterhalten. Ich vergebe 4.5 / 5 Leseeulen und freue mich auf viele weitere tolle Geschichten von Sandra Bäumler!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

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