ღRezension zu >Die Feenjägerin< von Elizabeth Mayღ

Rezension – Die Feenjägerin, Band I – Trilogie – Elizabeth May – 400 Seiten – Taschenbuch – Heyne Verlag

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Weitere Infos zum Buch findet ihr hier:

https://www.randomhouse.de/Paperback/Die-Feenjaegerin/Elizabeth-May/Heyne/e462671.rhd

Der Inhalt:

Schön, talentiert und tödlich – Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen

Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr …

Das Cover:

12510761_956844531068514_356543951_oDas Cover ist in dunklen Farben gehalten, was sehr gut zu der Atmosphäre im Buch passt. Zudem sieht man eine rothaarige Frau, die wohl die Protagonistin Aileana darstellen soll (und sie auch wirklich gut trifft). Insgesamt finde ich das Cover schön und es passt perfekt zur Geschichte.

Der Schreibstil:

Elizabeth Mays Schreibstil ist locker, flüssig und sehr detailreich, was aber der Spannung und dem Lesefluss überhaupt nicht schadet. Man kann sich die Umgebung durch die detaillierten Beschreibungen super vorstellen und fühlt sich einfach zu Hause. Die Geschichte wird aus der Sicht von Aileana in einem modernen Stil erzählt

Meine Meinung:

Ich bin positiv überrascht! Der Klappentext hat mich natürlich schon neugierig gemacht, aber was mich dann in diesem Buch erwartet hat, konnte mich mehr als überzeugen.

Die Story fängt spannend an und diese Spannung zieht sich auch kontinuierlich bis zum Schluss. Wer sich hier unter den Feen niedliche, nette Wesen vorstellt, wird wohl so erstaunt sein wie ich, wenn er in die Welt der Feen, die Elizabeth May erschaffen hat, eintaucht. Denn hier gibt es durchaus auch wirklich furchterregende Vertreter ihrer Art. Dabei sind die Beschreibungen der Autorin so gelungen, dass ich mir jede einzelne Feenart gut vorstellen konnte. Schön ist auch, dass es am Ende des Buches nochmal eine Liste aller Arten gibt und diese auch beschrieben werden. Das trägt dazu bei, dass man sich noch besser in die Welt um Aileana einfinden kann.

Das Einzige, das mich hier gestört hat, waren die Namen der verschiedenen Feen- und Waffenarten. Daran musste ich mich wirklich gewöhnen und die fremdartigen Worte haben mich anfangs auch ganz schön aus meinem Lesefluss gerissen, aber das hat mir die Spannung und Freude an dem Werk keinesfalls kaputt gemacht.

Auch den Schauplatz fand ich super gewählt. Schottland hat mich schon immer fasziniert und die Autorin versteht es, diese Kulisse und ihre Bräuche perfekt in Szene zu setzen. Zusammen mit den historischen Elementen und modernen Komponenten macht Elizabeth May aus dieser Fantasygeschichte für mich etwas Besonderes und auf eine gewisse Art und Weise auch etwas Neues.

Aileana fand ich sofort super sympathisch. Sie ist stark, klug und weiß einfach, was sie will. Sie ist frech, sagt, was die denkt, und bringt ziemlich viel Humor in die Geschichte. Eigentlich ist sie eine Adelstochter, die auf Bällen tanzen, mit potenziellen Ehemännern Tee trinken und stets die Etikette wahren soll, aber der Tod ihrer Mutter hat nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Einstellung vollkommen geändert. Jetzt ist sie eine Feenjägerin, wird nebenbei von einer Fee (Kiaran) ausgebildet, und gerät so immer wieder in Situationen, die es ihr schwer machen sich wie eine edle Dame zu verhalten.

Kiaran hat sich gleich in mein Herz geschlichen. Er ist eine hochrangige, mächtige Fee, attraktiv und sorgt an der ein oder anderen Stelle für witzige und auch hitzige Dialoge mit Aileana. Er lehrt ihr das Kämpfen (weshalb er das tut, klärt sich im Lauf der Geschichte). Er ist ein starker, aber auch mysteriöser Charakter, der nicht viel von sich Preis gibt. Den Momenten mit Kiaran habe ich entgegen gefiebert und ich finde, dass er einfach super zu Aileana passt.

In dieser Reihe sind Feen böse, aber dennoch gibt es zumindest eine, die gut ist. Derrick ist klein, frech, niedlich, hat Flügel und lebt in Aileanas Schrank. Er wird von Honig betrunken und nimmt kein Blatt vor den Mund, was immer wieder für Augenblicke sorgt, in denen der Leser schmunzeln und in sich hinein kichern muss. Er ist ein toller Charakter und verpasst der Story eine gewisse Frische.

Auch die restlichen Charaktere fand ich abwechslungsreich, detailliert und liebevoll gezeichnet.

Fazit:

Eine spannende, actiongeladene und abwechslungsreiche Story, die eine völlig neue Art von Feen liefert. Ich vergebe 5 / 5 Leseeulen und freue mich auf die Fortsetzung!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

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