ღRezension zu >Broken Hearts: Gefährliche Nähe< von Gena Showalterღ

Rezension – Broken Hearts: Gefährliche Nähe, Band 1 – Gena Showalter – 448 Seiten – Broschiert – Reihe – 9,99€ – ISBN 978-3-95649-278-5 – mtb – 10. Februar 2016

Vielen Dank an MIRA Taschenbuch für das Rezensionsexemplar!

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier:

http://www.mira-taschenbuch.de/programm-herbstwinter-201516/liebe/broken-hearts-gefaehrliche-naehe/

Der Inhalt:

Lass dich tätowieren, spring vollbekleidet in einen See, schlepp einen Kerl ab – Brook Lynn hat sich geschworen, mehr Spaß zu haben, und sich einiges vorgenommen. Für die Date-Challenge hätte sie theoretisch auch einen Kandidaten: Jase Hollister, wahnsinnig sexy, Millionär und umgeben von einem Hauch Gefahr. Allerdings hat er mit ihrer Schwester geschlafen … Jase hingegen scheint auch etwas zwischen ihnen zu spüren. Offenbar will er ihr beweisen, das Glück kein Fremdwort sein muss und arbeitet mit ihr gemeinsam die Fun-Liste ab. Schon bald wünscht sich Brook Lynn nichts mehr als eine Zukunft mit Jase. Aber als seine dunklen Geheimnisse ans Licht kommen, muss sie sich fragen, wie weit sie ihm wirklich trauen kann …

Das Cover:

12788627_984126231673677_901801548_o…gefällt mir sehr gut. Das liegt vor allem an den Farben, die an den Rändern leicht verschwommen wirken.  Vor allem die Titelschrift hat es mir hier angetan. Ich mag diese verschnörkelten Buchstaben. Sie haben etwas Romantisches und damit passt das Cover einfach perfekt zur Geschichte. Es wirkt sanft, verspielt, macht aber auch neugierig auf den Inhalt.

Der Schreibstil:

Ich muss sagen, dass der Schreibstil von Gena Showalter für mich (in diesem Genre) etwas ungewöhnlich war. Normalerweise wird man hier von Spritzigkeit, Leichtigkeit und Humor überschwemmt, doch das war in diesem Buch irgendwie anders. Der Schreibstil der Autorin ist schön und sehr ausführlich. Er hat für mich etwas Poetisches, Tragendes, sodass ich mir für dieses Buch ziemlich viel Zeit gelassen habe.

Meine Meinung:

Gleich zu Beginn lernt man den ausschweifenden Schreibstil von Gena Showalter kennen und kann sich nach und nach auf diese Erzählweise einstimmen. Ich wurde direkt ins Geschehen geworfen und war von der Protagonistin gleich zu Beginn überrascht. Sie ist eine zarte Frau, die gegenüber ihrer Schwester einen großen Beschützerinstinkt aufbringt. Ich war mehr als einmal von Brook Lynn überrascht, habe mit ihr mitgefühlt (besonders, was ihre Schwester angeht) und war von ihrem eigenen Schicksal gerührt. Dennoch muss ich sagen, dass ich mich an manchen Stellen nur schwer in sie hineinversetzen konnte und mir hin und wieder der Bezug zu dieser Protagonistin einfach gefehlt hat. Ich konnte bis zum Ende des Buches nur schwer eine Bindung zu ihr aufbauen. Das liegt vielleicht vor allem daran, dass ich ihre aufopfernde Bereitschaft, alles für ihre Schwester zu geben und ihre vermehrten Fehltritte hinzunehmen, einfach nicht nachvollziehen konnte.

Jase hingegen fand ich sehr interessant. Auch hier möchte ich nicht zu viel verraten, weswegen ich schlicht nur sagen möchte, dass ich von ihm und seiner Vergangenheit mehr als überrascht war. Jase ist ein toller, facettenreicher Charakter, der von der Autorin mit viel Tiefgang geschildert wird. Seine Seelenpein ist beinahe greifbar und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Die Dialoge zwischen ihm und Brook Lynn waren tiefgründig und gut geschildert und damit mit Abstand das Spannendste an diesem Buch. Ich fand es toll, wie sie sich nach und nach gegenüber dem anderen geöffnet haben. Hier gab es keine überstürzte Liebesbeziehung, was der Geschichte etwas Authentisches gegeben hat. Auch die Liebesszenen zwischen den beiden waren gelungen und erotisch geschrieben, sodass ich mich in diesen Momenten mit der Geschichte wohl gefühlt habe.

Aber dennoch hat mich das Hin und Her zwischen den beiden gestört, weil es mir letztendlich einfach zu langatmig und zäh vorkam. Ein bisschen mehr Spritzigkeit und Schnelligkeit hätten der Geschichte sicher gut getan. Auch die Nebencharaktere hätten ein wenig sympathischer, abwechslungsreicher und genauer beschrieben sein können. Ich konnte mich kaum mit ihnen anfreunden, oder in sie hineinversetzen, und hoffe, dass die Autorin das einfach in den nächsten Teilen nachholt.

Fazit:

„Broken Hearts: Gefährliche Nähe“ ist eine gefühlvolle Geschichte mit einigen Wendungen, der es aber leider an Spritzigkeit und tiefgründigen Charakteren fehlt. Die Liebesgeschichte ist zwar schön und rührend, aber leider auch langatmig. Für kalte Winterabende eignet sie sich aber allemal. Ich vergebe 3.5 / 5 Leseeulen!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

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ღRezension zu >Das unendliche Meer< von Rick Yanceyღ

Rezension – Das unendliche Meer, Band 2 – Rick Yancey – 352 Seiten – Hardcover – Trilogie – 16,99€ – ISBN 978-3-442-31335-8 – Goldmann Verlag – 30. März 2015

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar! Diese Rezension könnte Spoiler zu Band I enthalten!

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier:

http://www.randomhouse.de/Buch/Das-unendliche-Meer/Rick-Yancey/e420251.rhd

Der Inhalt:

Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen…

Das Cover:

12787587_984126388340328_206585841_o… passt zum ersten Band und sieht einfach wunderschön aus. Wieder finden sich hier goldene Elemente, die mir sehr gut gefallen und das Licht reflektieren. Das Cover strahlt so eine unglaubliche Anziehungskraft aus – und trotz der erdrückenden Thematik auch eine gewisse Wärme.

Der Schreibstil:

Rick Yancey hat einen tollen Schreibstil, den ich sehr gern mag. Er weiß spannende Momente perfekt in Szene zu setzen, sodass sich das Buch zügig und quasi in einen Atemzug durchlesen lässt. Ich finde es toll, dass wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erleben, denn so konnte ich mich in die Charaktere gut hineinversetzen. Einige humorvolle Momente waren auch dabei, was trotz der eigentlich ernsten Situation ein bisschen Witz in die Sache gebracht hat.

Meine Meinung:

„Das unendliche Meer“ knüpft direkt an die Geschehnisse aus dem ersten Band an. Wieder werden wir direkt ins kalte Wasser geworfen – das ist etwas, das der Autor definitiv drauf hat. Ich wurde in diesem Teil so oft überrascht, dass ich eigentlich dachte, da kommt nichts mehr. Aber nein, Rick Yancey hat immer noch einen drauf gesetzt. Und davon bin ich wirklich begeistert.

In diesem Teil erfahren wir viel über die jeweiligen Charaktere, erleben aus erster Hand, wie sie sich zu dieser Person entwickelt haben. Dadurch wuchs mir jeder einzelne von ihnen immer mehr ans Herz. Dabei rutschen sie von einer heiklen Situation in die andere, sodass die Spannung und Action an keiner Stelle irgendwie nachgelassen hat. Dabei schafft es der Autor durch seine Schreibweise, die jeweiligen Situationen so gut zu beschreiben, dass ich mich teilweise richtig gegruselt habe.

Am Ende des Buches konnte ich nicht fassen, dass es schon wieder vorbei ist. Das Finale ist dem Autor großartig gelungen, lässt uns Leser aber mal wieder sprachlos und ungeduldig zurück. An diesem Buch habe ich (fast) nichts auszusetzen! Die Spannung war großartig und, auch wenn ich Cassie doch etwas vermisst habe, wurde ich bestens unterhalten. Einziges Manko ist, dass ich mich bei manchen Kapiteln etwas schwer getan habe, um zu wissen, aus wessen Sicht es denn nun geschrieben ist. Mit der Zeit hat sich das dann aber gelegt. Ich würde mir wünschen, dass man hier vielleicht die jeweiligen Namen drüber schreibt.

Ich freue mich riesig auf Band 3 und fiebere dem Ende entgegen!

Fazit:

„Das unendliche Meer“ ist eine gelungene Fortsetzung. Auch hier ist die Geschichte wieder von Spannung, überraschenden Wendungen und großartigen Charakteren durchzogen. Ich vergebe 4,5 / 5 Leseeulen!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

ღRezension zu >Witch Hunter< von Virginia Boeckerღ

Rezension – Witch Hunter – Virginia Boecker – 400 Seiten – Hardcover – Reihe – 17,95€ – ISBN 978-3-423-76135-2 – dtv – 18. März 2016

Vielen Dank an den dtv für das Rezensionsexemplar!

Näheres zum Buch und zu Reihe erfahrt ihr hier:

http://www.dtv-dasjungebuch.de/buecher/witch_hunter_76135.html

Der Inhalt:

Wer ist Freund? Wer ist Feind?

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

Das Cover:

12842584_992566130829687_1574466692_o… ist einfach beeindruckend. Es strahlt für mich eine gewisse Reinheit und Schönheit aus. Das liegt vor allem an den hellen Farben. Gleichzeit hat es aber auch etwas Geheimnisvolles, das mich neugierig auf den Inhalt gemacht hat. Wer ist dieses Mädchen auf dem Cover? Und was hat es mit dem Schlüssel und der Symbolik zu tun?

Der Schreibstil:

… hat etwas Magisches! Virginia Boecker schreibt bildhaft, flüssig und einfach zauberhaft. Dieser Schreibstil (und die tolle Idee) ist es, was dieses Buch schnell zu einem wahren Pageturner macht. Die Autorin versteht es, ihre Leser perfekt in ihre Geschichte einzubinden und sie mit allerlei Emotionen zu überhäufen. Zusammen mit einer tollen Protagonistin, einer richtig spannenden Handlung und diesem tollen Schreibstil ist dieses Buch schon jetzt ein Jahreshighlight.

Meine Meinung:

Im Januar 2016 startete der dtv bereits eine Bloggerchallenge zu diesem Buch. Ich hatte es vorher schon unbedingt lesen wollen, aber natürlich hat mich diese Challenge sofort noch neugieriger gemacht. Ich musste einfach daran teilnehmen und Schwups… war das Buch bereits bei mir zu Hause eingezogen, das erst am 18. März 2016 erscheinen sollte.

Kaum hatte ich angefangen zu lesen, schon war mir klar, dass dieses Buch ein absolutes Highlight im Jahre 2016 werden wird. Und das schon am Anfang (des Buches und Jahres). Endlich mal wieder ein richtig tolles Fantasybuch, das keine Wünsche offen lässt! Gleich zu Beginn wurde ich mitten ins Geschehen geworfen und die ersten Seiten lasen sich weg wie nichts. Das Buch hatte eine unglaubliche Sogwirkung auf mich – ich konnte nur schwer aufhören. Ich habe es unheimlich genossen Elisabeth zu begleiten. Sie ist eine eindrucksvolle, starke Protagonistin, die sich selbst treu bleibt. Mit ihr zusammen bin ich auf die Suche nach der Wahrheit gegangen und habe dabei oft den falschen Buchfiguren vertraut. Zu Liz konnte ich unheimlich schnell eine Bindung aufbauen. Das liegt vor allem daran, dass sie als Figur authentisch, stark, aber auch verletzlich wirkt.

Zur Story möchte ich eigentlich gar nicht viel sagen, damit die Spannung erhalten bleibt und nicht zu viel verraten wird. Ich kann nur sagen, dass dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend bleibt und den Leser in eine tolle, gut ausgearbeitete Welt entführt, die mich auch nach dem Lesen nicht losgelassen hat. Ich habe mich immer gefragt, wie es wohl weitergehen wird, und war von der facettenreichen Gestaltung der Geschichte wirklich beeindruckt. „Witch Hunter“ ist ein tolles Fantasy-Jugendbuch, das allerlei Themen , wie Verrat, Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Verlust behandelt und damit einfach in jedes Bücherregal passt.

Ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt und kann es kaum erwarten erneut in diese Welt abzutauchen.

Fazit:

„Witch Hunter“ macht nicht nur äußerlich viel her. Diese Geschichte hat so viel zu bieten und entwickelt sich nach nur wenigen Seiten zu einem richtigen Pageturner! Interessante, facettenreiche Charaktere, eine mega spannende Handlung und eine fantastische Welt machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem! Ich vergebe begeisterte 5 / 5 Leseeulen!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

ღRezension zu >Arya & Finn: Im Sonnenlicht< von Lisa Rosenbeckerღ

Rezension – Arya & Finn, Band 1 – Lisa Rosenbecker – 380 Seiten – Softcover – Reihe – 14,90€ – ISBN 978-3-95991-134-4 – Drachenmond Verlag – 23. November 2015

Vielen Dank an den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar!

Näheres zum Buch erfahrt ihr hier:

https://www.drachenmond.de/titel/arya-finn-im-sonnenlicht/

Der Inhalt:

Arya hat ihre Zukunft als Leibwächterin klar vor Augen: Sie will ihrer Freundin Elena um jeden Preis zur Seite stehen. Schon seit vielen Jahren bereitet sie sich darauf vor und nimmt sogar ihre verhasste Gabe in Kauf, die ein gut behütetes Geheimnis ist. Ebenso wie Elenas wahre Herkunft.

Aus diesem Grund lässt sich Arya auf eine Reise ein, bei der sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit der Zukunft konfrontiert wird. Denn ihr Reisegefährte Finn weckt unbekannte Gefühle in ihr.

Doch während Arya versucht auf ihr Herz zu hören, kristallisiert sich eine Bedrohung für das gesamte Königreich heraus, der sich die Gefährten am Ende gemeinsam stellen müssen.

Das Cover:

12767917_984126415006992_1027859496_oDas Cover ist einfach ein Traum. Die Farben sind toll und das Motiv ist ein wahrer Hingucker. Ich könnte es den ganzen Tag lang anstarren. Zudem vermittelt es – für mich – perfekt die Atmosphäre im Buch und passt einfach zur Geschichte. Besonders gefällt mir, dass hier die Ornamente in den Ecken vom Cover in das Buch übertragen wurden. Aber Liebe zum Detail hat der Drachenmond Verlag ja schon immer bewiesen J

Der Schreibstil:

Lisa Rosenbecker hat einen angenehmen, schönen Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, in die Geschichte einzusteigen. Ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen und habe sie schnell lieb gewonnen. Die Gefühle waren gut beschrieben und auch die jeweiligen Handlungen konnte ich nachvollziehen. Auch die Fantasywelt ist authentisch und toll beschrieben, sodass sich mich wohl gefühlt habe.

Meine Meinung:

Arya hat mich sofort von sich selbst überzeugt. Diese Protagonistin wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben, denn sie ist genau nach meinem Geschmack! Sie ist stark, mutig, hat Köpfchen und kämpft für die, die sie liebt. Sie ist kämpferisch und scheut sich nicht zur Waffe zu greifen, um ihre Ziele zu erreichen. Toll fand ich auch, dass sie und Finn sich nicht sofort Hals über Kopf ineinander verliebt haben. Man spürt, dass sie sich am Anfang noch nicht so ganz über den Weg trauen und erlebt dann mit ihnen gemeinsam, wie sie sich langsam annähern. Dabei hat es mir der tolle Schreibstil besonders leicht gemacht. Durch die verschiedenen Perspektiven, aus denen ich diese Geschichte erleben durfte, konnte ich mich super in den jeweiligen Charakter hineinversetzen. Lisa Rosenbecker beweist hier ihr Talent, indem sie in mir so viele Gefühle wachgerufen hat, dass ich mit ihren fünf Helden jederzeit mitfiebern konnte.

Elena hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie ist eine liebenswerte, hoffnungsvolle und gutherzige Person. Diese Charakterzüge passen perfekt zu einer Prinzessin und zukünftigen Königin, sodass ich mir dieses Schicksal gut für sie vorstellen kann.

Auch Finn hat es mir angetan. Mit seiner freundlichen, selbstbewussten Art, hat er mich oft zum Schmunzeln gebracht. Besonders den Momenten mit ihm und Arya habe ich schnell entgegengefiebert und habe die kleinen Auseinandersetzungen sehr genossen. Dieser Kerl ist ganz nach meinem Geschmack.

Auch die restlichen Charaktere haben mir gut gefallen. Doch nicht nur die Figuren machen dieses Buch interessant, sondern vor allem die faszinierende Welt und die Entdeckungsreise, auf der sich unsere Helden befinden. Dabei bleibt es vorwiegend spannend, nur hin und wieder war es mir zu langatmig, aber das liegt hier nicht sonderlich im Gewicht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt!

Fazit:

Facettenreiche, starke Charaktere, eine faszinierende Welt und eine spannende Geschichte haben mich von diesem Buch absolut überzeugt! Ich vergebe 4.5 / 5 Leseeulen und freue mich auf den nächsten Teil!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

ღRezension zu >Every Kiss – Herz zu verlieren< von Christina Leeღ

Rezension – Every Kiss: Herz zu verlieren – Christina Lee – 320 Seiten – Taschenbuch – Reihe – 8,99€ – ISBN 978-3-7341-0110-6 – Blanvalet Verlag – 15. Februar 2016

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

Näheres zum Buch erfahrt ihr hier:

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Every-Kiss-Herz-zu-verlieren/Christina-Lee/e469846.rhd

Der Inhalt:

SIE will nur ein Abenteuer. ER sucht die große Liebe.

Die zwanzigjährige Studentin Avery Michaels will mit Dates und festen Beziehungen nichts zu tun haben. Niemals wird sie – wie ihre Mutter – ihr Glück von einem Mann abhängig machen. Als sie auf einer Party den super heißen Tattoo-Künstler Bennett kennenlernt, will sie ihn – für eine Nacht. Doch Bennett lässt sie abblitzen. Er ist auf der Suche nach der großen Liebe, und er will mehr als nur ein Abenteuer für Avery sein. Als die beiden sich wider Erwarten immer näherkommen, erkennt Avery: Sie muss Bennett gehen lassen – oder ihm endlich ihr Herz öffnen.

Das Cover:

12787438_984126198340347_521751444_oDas Cover gefällt mir ganz gut. Es fällt durch den dunklen Hintergrund und den Schriftzug auf. Das Motiv passt zum Genre und zeigt ein Paar in einer eng umschlungenen Pose.

Der Schreibstil:

Christina Lees Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist locker und leicht, sodass ich schnell ins Buch fand, mich mit den Charakteren vertraut machen konnte und die Seiten dahinflogen. In Avery konnte ich mich gut hineinversetzen und sie war mir schnell sympathisch, auch wenn sie eben keine der typischen Mädels ist.

Meine Meinung:

Dass die Rollen in diesem Buch vertauscht sind, fand ich erfrischend und interessant. Avery ist eine starke Frau. Mit der Zeit kommt man hinter ihr Geheimnis und lernt ihre Beweggründe zu verstehen. Ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Vor allem im Laufe der Geschichte wurde sie mir immer sympathischer. Ich habe ihre Entwicklung gern verfolgt. Dabei schafft es die Autorin, die Gefühle ihrer Protagonistin wunderbar zu vermitteln. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt.

Die Geschichte ist wirklich schön. Das liegt vor allem auch an Bennett, der wirklich ein toller, feinfühliger und charismatischer Mann ist, in den sich wohl jede Frau verlieben könnte. Er ist die perfekte Mischung aus äußerlichem Bad Boy und innerlichem Familientyp von nebenan. Es gibt nur einen Punkt, der mich hier etwas gestört hat: Ich habe mich irgendwie damit schwergetan, dass sich dieser Kerl für die „Eine“ aufsparen will. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Vielleicht daran, dass seine Einstellung für mich irgendwie nicht ganz zu seinem Auftreten gepasst hat. Versteht mich nicht falsch, ich fand Bennett echt klasse, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Typ im wahren Leben noch Jungfrau sein würde. Aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, der das Gesamtbild für mich kaum beeinflusst.

Auch die Nebencharaktere haben mir hier sehr gut gefallen. Insgesamt waren die Figuren facettenreich und liebevoll gezeichnet. Die Autorin hat es geschafft, ihnen Leben einzuhauchen, sodass ich mich wohl gefühlt habe und dieses Buch für mich doch auch authentisch war.

Fazit:

„Every Kiss – Herz zu verlieren“ ist eine lockere, fesselnde und romantische Geschichte für Zwischendurch. In die Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen und auch die Gefühle kamen hier nicht zu kurz. Ich vergebe 4,5 / 5 Leseeulen!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

ღRezension zu >Im Schatten deines Herzens< von Kerstin Arbogastღ

Rezension – Im Schatten deines Herzens – Kerstin Arbogast – 430 Seiten – Softcover – Einzelband – 14,90€ – ISBN 978-3-95991-077-4– Drachenmond Verlag – 26. November 2015

Vielen Dank an den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar!

Näheres zum Buch erfahrt ihr hier:

https://www.drachenmond.de/titel/im-schatten-deines-herzens/

Der Inhalt:

„Meine Flucht war sinnlos. Bereits jetzt in diesem Moment gehörte ich dir.“

Wenn aus Träumen Albträume emporwachsen, ein Jäger zum Gejagten und eine Gejagte selbst zur Jägerin wird,

dann finden Märchen und Fabeln ihren Weg in die Wirklichkeit.

Um zum Star der elterlichen Pferdeshow zu werden, ist dem Stuntreiter Jarosch kein Preis zu hoch. Eine geheimnisvolle wie gefährliche Stute soll ihm zum erhofften Erfolg verhelfen – selbst wenn sie ihn seine Seele kostet.

Als Johanna Jarosch und seinem wilden Pferd begegnet, kann sie sich deren Faszination nicht lange verschließen. Doch kann sie die dunklen Schatten der beiden verscheuchen, ohne selbst davon verschlungen zu werden?

Das Cover:

12788572_984126325007001_1867688170_oEs ist einfach immer wieder der Wahnsinn, wie viel Liebe der Drachenmond Verlag in die Gestaltung seiner Cover steckt. „Im Schatten deines Herzens“ ist dafür der perfekte Beweis. Es ist traumhaft schön, romantisch, verspielt, aber auch irgendwie mystisch. Es fällt auf und verleitet dazu, das Buch den ganzen Tag lang anzustarren. Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt, ohne auch nur ein Wort gelesen zu haben.

Der Schreibstil:

Kerstin Arbogast hat einen schönen, flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil, was mir den Einstieg in die Geschichte leicht gemacht hat. Ich konnte mich super in die Handlung hineinversetzen und habe ich mich richtig wohl gefühlt. Dadurch war das Buch schnell ausgelesen, worüber ich nun doch ein bisschen traurig bin. Zudem fand ich es richtig schön, dass ich die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven lesen durfte.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist für mich etwas ganz Besonderes. Nicht nur, weil es hier um Pferde geht, die ich wirklich sehr mag, sondern auch, weil es eine so tolle Atmosphäre vermittelt. Kerstin Arbogast schafft es, ein tolles Grundgerüst zu bauen und es mit vielen Emotionen und so bildhaften Beschreibungen zu füllen, dass man tief in die Geschichte gesogen wird und so schnell auch nicht wieder daraus auftaucht.

Die Charaktere dieses Buches sind mit viel Liebe gezeichnet und unheimlich stark. Trotz, dass Jarosch auch seine dunkle Seite hat, mochte ich ihn von Anfang an. So ging es mir auch mit Johanna. Sie ist ein tolles, liebenswertes Mädchen, mit dem ich mich sicher auch im richtigen Leben anfreunden würde. Die beiden unterscheiden sich sehr. Während Johanna wohlbehütet aufgewachsen ist und in gewisser Weise eine beruhigende Normalität ausstrahlt, ist Jarosch ein Charakter, den ich nur schwer einordnen konnte. Er hat es mir stellenweise schwer gemacht, ihn in eine Schublade zu stecken, dennoch mochte ich ihn sehr.

Johanna und Jarosch wirken wie zwei Gegensätze, und doch kann man sie sich zusammen so gut vorstellen. Ich habe mit ihnen gelitten und im Laufe der Handlung wurde meine komplette Palette an Gefühlen bedient. Die Mischung, die der Autorin hier gelingt (aus Dunkelheit und Licht), macht für mich den Zauber dieses Buches aus. Es wirkt märchenhaft, düster, aber auch unheimlich anziehend und schön. Die Geschichte ist nicht nur für Pferdeliebhaber gemacht und hat einen unübersehbaren fantastischen Anteil. Sie ist einfach anders und hat ihren ganz eigenen Charme. Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen.

Fazit:

„Im Schatten deines Herzens“ ist eine märchenhafte, düstere und schöne Geschichte mit einer wahnsinnig tollen Atmosphäre! Das Buch besticht durch starke, liebevoll gezeichnete Charaktere und einer gewissen Andersartigkeit. Ich vergebe 5/5 Leseeulen und freue mich bald mehr von der Autorin zu lesen!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

ღRezension zu >Nicht auch noch der!< von Lena Martenღ

Rezension – Nicht auch noch der!, Band 1 – Lena Marten – 352 Seiten – Taschenbuch – Reihe – 9,99€ – ISBN 978-3-7363-0029-3 – Egmont LYX Verlag – 4. Februar 2016

Vielen Dank an den Egmont LYX Verlag für das Rezensionsexemplar!

Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier:

Nicht auch noch der!

Der Inhalt:

Nachdem die Studentin Luca ihren Freund im Bett mit einer anderen Frau erwischt hat, ist sie auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Im Studentenwohnheim wird sie versehentlich in einer Männer-WG einquartiert. Aus Geldnot fügt Luca sich in ihr Schicksal, aber ihr Mitbewohner Ben treibt sie in den Wahnsinn. Er ist genau die Art Mann, mit der sie so gar nichts anfangen kann: ein totaler Playboy, zwar unverschämt attraktiv, aber mindestens genauso überheblich und selbstverliebt. Doch je besser sich die beiden kennenlernen, desto mehr erkennt Luca, dass sich hinter Bens Draufgänger-Fassade viel mehr verbirgt, als sie vermutet hat. Und plötzlich bringt er ihr Herz aus ganz anderen Gründen zum Rasen …

Das Cover:

10330345_1699009937012915_8393061413874051751_n-2Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist durch die auffälligen Farben und die große Titelschrift im Buchladen kaum zu übersehen. Ich finde es schön, dass mal nicht das Paar in einer typisch romantischen Pose abgebildet ist. Damit hebt es sich von seinen Geschwistern in diesem Genre ab.

Der Schreibstil:

Lena Marten hat einen unglaublich schönen, flüssigen Schreibstil, der die Seiten dahinfliegen lässt, sodass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Dabei haucht sie ihren Charakteren so viel Leben ein, dass ich der Meinung war, jede Buchfigur persönlich zu kennen. Dabei schreibt sie manche Szenen mit so viel Humor, dass ich einfach laut lachen musste. Aber auch der dramatische Teil kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Vor allem am Ende!

Meine Meinung:

Dieses Buch ist der Wahnsinn! Ich habe es verschlungen und jeden gehasst, der mich beim Lesen unterbrochen hat.

Ich wurde direkt in das Geschehen geworfen, was ich ja sowieso gern mag. Ich konnte mich total schnell in die Geschichte einfinden und fand Luca vom ersten Moment an unglaublich sympathisch. Mittlerweile kommt sie mir mehr wie eine Freundin vor als wie eine Buchfigur. So geht es mir auch mit Ben, Tobi und Co. Die Autorin hat ihre Charaktere liebevoll und authentisch gestaltet. Jeder von ihnen ist facettenreich, unterschiedlich und hat damit seinen ganz eigenen Charme. Dass dabei jede Figur auch ihre Fehler hatte, fand ich erfrischend und glaubwürdig.

Doch vor allem die ungeheure Spannung, zwischen den Protagonisten, ist es, was dieses Buch zu einem richtigen Pageturner macht. Ich habe mit Luca gefühlt, gelitten, gehofft, gebangt und mich nach und nach in Ben verliebt. Ich habe jeder Szene entgegengefiebert, in der sich die beiden einer neuen Auseinandersetzung stellen mussten. Ganz besonders gut gefallen hat mir dabei der Konflikt, den Lucas Lebensmittelunverträglichkeit immer wieder heraufbeschworen hat. Man spürt nach einer Weile, dass Ben ein tiefes Wässerchen ist. Der Drang, hinter Bens Geheimnis zu kommen, ist dabei so groß, dass man kaum merkt, wie die Seiten dahinfliegen. Dabei hat aber auch Luca ihre ganz eigene Leidensgeschichte, die erst am Ende des Buches so richtig ans Licht kommt, hat aber auch einiges dazu beigetragen, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte. Die Autorin schreibt mit so viel Gefühl, dass ich manchmal zwischen mir und Luca kaum unterscheiden konnte. Mein Herz hat höher geschlagen, ich war betroffen, glücklich … und musste mir manchmal auch ein Tränchen verdrücken. Das passiert mir nur selten und ist ein riesiges Kompliment an Lena Marten!

Fazit:

Lena Marten kann es als deutsche Autorin locker mit ihren Kolleginnen aus den anderen Ländern aufnehmen. „Nicht auch noch der!“ ist eine fesselnde, spritzige, romantische Geschichte mit viel Humor und tollen Charakteren, die einen nicht mehr loslassen. Ich vergebe begeisterte 5 / 5 Leseeulen und freue mich riesig auf den nächsten Band!

Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben